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Aktivitäten und Projekte des Friederike-Fliedner-Instituts im Zeitraum 2002 bis 2008 I. Forschungsschwerpunkt Qualifizierung 1. Durchführung einer Vorstudie zur Profilbildung von Ausbildungsstätten in kirchlicher und diakonischer Trägerschaft Auftraggeber: Eigenprojekt des FFI mit Unterstützung der Kaiserswerther Diakonie Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Kühnert Bearbeitungszeitraum: Januar bis Juli 2003 Status: abgeschlossen Ergebnisse und Veröffentlichung: Die Ergebnisse liegen als unveröffentlichter Abschlussbericht vor.
Projektbeschreibung: Beim vorliegenden Projekt handelt es sich um eine von der Kaiserswerther Diakonie in Auftrag gegebene Literaturrecherche, mit der Zielsetzung den Stellenwert der Thematik zu ermitteln und eine Konzeption für ein Forschungsvorhaben zu dieser Thematik zu erstellen. 2. Erstellung eines Gutachtens zu Verkürzungsmöglichkeiten der dreijährigen Altenpflegeausbildung bei Durchführung der Ausbildung als Umschulung Auftraggeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Kühnert Bearbeitungszeitraum: September 2005 bis November 2005 Status: abgeschlossen Ergebnisse und Veröffentlichung: Das Gutachten liegt dem Auftraggeber vor. Projektbeschreibung: Ausgehend von veränderten Finanzierungsmöglichkeiten für Umschulungen bestand der Gegenstand des Gutachtens in der Prüfung der Frage, ob und unter welchen Bedingungen eine Verkürzung der Altenpflegeausbildung um ein Jahr bei Durchführung der Ausbildung als Umschulung möglich ist und welche Folgen eine Verkürzung für die Durchführung der Ausbildung und die weitere Entwicklung der Pflegeberufe hat. Als Prüfkriterien wurden die erkennbaren Arbeitsanforderungen in der Altenpflege und deren prognostizierbare zukünftige Entwicklungen herangezogen. Hierzu wurden vorliegende Daten und wissenschaftliche ausgewertet. 3. Evaluation einer einjährigen Qualifizierungsmaßnahme im Rahmen der „Initiative zur beruflichen Integration von Hauptschulabgängerinnen und Hauptschulabgängern in dem Bereich der Altenpflege in NRW“ Auftraggeber: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Henke, Prof. Dr. Sabine Kühnert Bearbeitungszeitraum: 1.12.2005 - 31.5.2007 Status: abgeschlossen Ergebnisse und Veröffentlichung: Die Ergebnisse liegen als unveröffentlichter Abschlussbericht dem auftraggebenden Ministerium vor.
Projektbeschreibung Das Projekt umfasst den ersten Baustein zur Evaluation des Modellprogramms einer einjährigen Qualifizierung zur Altenpflegehilfe in NRW im Rahmen der „Initiative zur beruflichen Integration von Hauptschulabgängerinnen und Hauptschulabgängern in den Bereich der Altenpflege in NRW“. Zielsetzung dieses Bausteins ist die Erfassung von Voraussetzungen, Motivation und Haltungen der Teilnehmer zum Besuch der Qualifizierungsmaßnahme und die Erfassung möglicher Bedingungsfaktoren für einen vorzeitigen Abbruch der Qualifizierung. Anhand von schriftlichen standardisierten Teilnehmerbefragungen zu Beginn und zum Abschluss der Ausbildung konzipiert als Totalerhebung bei allen 30 an dem Modellvorhaben teilnehmenden Fachseminaren, mündlichen qualitativen Interviews mit ausgewählten Teilnehmern und der Auswertung von Daten zum Prüfungserfolg und zu einem vorzeitigen Maßnahmenabbruch werden aus der Perspektive der Auszubildenden Chancen und Probleme einer derartigen Ausbildung erhoben, um daraus Hinweise über erforderliche Modifikationen sowie eine erfolgreiche Berufseinmündung für Absolventen dieses neuen Ausbildungsganges zu gewinnen. 4. Evaluation des zweiten Durchgangs einer einjährigen Qualifizierungsmaßnahme im Rahmen der „Initiative zur beruflichen Integration von Hauptschulabgängerinnen und Hauptschulabgängern in den Bereich der Altenpflege in NRW“ Auftraggeber: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Henke, Prof. Dr. Sabine Kühnert Bearbeitungszeitraum: 1.9.2006 - 31.11.2008 Status: abgeschlossen Ergebnisse und Veröffentlichung: Die Ergebnisse liegen als unveröffentlichter Abschlussbericht dem auftraggebenden Ministerium vor. Projektbeschreibung Gegenstand des Projektes bildet die Evaluation des zweiten Durchgangs einer einjährigen Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/in, der an 30 Fachseminaren in NRW durchgeführt wurde. Ausgehend von den Ergebnissen der Evaluation des ersten Durchgangs wurden für den zweiten Maßnahmendurchgang Veränderungen vorgenommen, wie der Möglichkeit zu einer sozialpädagogischen Begleitung der Auszubildenden und eine verbesserte Bewerberauswahl. Die Auswirkungen dieser Veränderungen auf den Maßnahmenerfolg sollen aus Sicht der Auszubildenden unter gleicher Fragestellung wie im ersten Durchgang erfasst werden. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse beider Maßnahmendurchgänge zu ermöglichen, wurde das Evaluationsdesign des ersten Maßnahmendurchgangs weitgehend unverändert übernommen. 5. Evaluation der Lehrqualität der Qualifizierungsmaßnahme im Rahmen der „Initiative zur beruflichen Integration von Hauptschulabgängerinnen und Hauptschulabgängern in den Bereich der Altenpflege in NRW“ Auftraggeber: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Henke, Prof. Dr. Sabine Kühnert Bearbeitungszeitraum: 1.9.2006 - 31.11.2008 Status: abgeschlossen Ergebnisse und Veröffentlichung: Die Ergebnisse liegen als unveröffentlichter Abschlussbericht dem auftraggebenden Ministerium vor. Projektbeschreibung Gegenstand des Projektes bildet die Evaluation der Lehrqualität der beiden Durchgänge einer einjährigen Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/in in NRW. Wurde in den beiden Vorgängerprojekten der Fokus auf die Erfassung der Teilnehmereinschätzungen gelegt, so sollen in diesem dritten Evaluationsmodul Merkmale der Lehrqualität wie der Stand der curricularen Entwicklung, die Qualität der theoretischen und der praktischen Ausbildungsbestandteile und deren Verschränkungen, die Qualität der Ausstattung, die Beurteilung der Arbeitsweisen der sozialpädagogischen Betreuung in den Ausbildungsdurchgängen des zweiten Durchgangs sowie die Einschätzung der Eignung der Auszubildenden und deren Berufseinmündung aus der Perspektive der Fachseminarleitungen, der mit der sozialpädagogischen Begleitung Beauftragten und von Praxisvertretern erhoben werden. Neben Befragungen dieser an der Ausbildung beteiligten Personengruppen wurden auch eine Analyse vorliegender Curricula sowie eine Auswertung vorliegende Daten des Versorgungsamts zu Ausstattungsmerkmalen durchgeführt. 6. Wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung und Umsetzung von Curricula für eine gestufte dreijährige Altenpflegeausbildung im Rahmen des Modellvorhabens „Gemeinsame Altenpflegeausbildung von Schüler/innen mit Hauptschulabschluss A bzw. mittleren Schulabschluss“ Auftraggeber: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Henke, Prof. Dr. Sabine Kühnert Bearbeitungszeitraum: 1.7.2007 - 30.10.2010 Status: in Bearbeitung Ergebnisse und Veröffentlichungen: bislang keine Projektbeschreibung Das Projekt umfasst die wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung von Curricula für eine gestufte dreijährige Altenpflegeausbildung, in deren Verlauf nach einem Jahr der Abschluss zum/zur Altenpflegehelfer/in vorgesehen ist. Das mit diesem Projekt verbundene Erkenntnisinteresse bezieht sich vorrangig auf die Beantwortung folgender zwei Fragestellungen: 1. Inwieweit ist es mit der Konstruktion einer gestuften Altenpflegeausbildung möglich, auch Interessenten mit einem Hauptschulabschluss einen Zugang zur Fachausbildung zu ermöglichen und somit für diese Personengruppe Berufsperspektiven zu schaffen und gleichzeitig dem drohenden Pflegepersonalnotstand zu begegnen? 2. Wie sind die Curricula auf Basis der Grundlage der NRW Richtlinien und des Curriculums des BIBB für eine gestufte Ausbildung zu entwickeln bzw. anzupassen? Neben der wissenschaftlichen Begleitung des curricularen Entwicklungsprozesses der am Modellvorhaben teilnehmenden 7 Fachseminare sollen anhand von Teilnehmerbefragungen, Befragungen der Fachseminarleitungen sowie der Auswertung von Abbrecherzahlen und Prüfungsleistungen Hinweise über die Praktikabilität und den Erfolg einer derartigen gestuften Ausbildung gewonnen werden. 7. Ermittlung des häuslichen Betreuungsbedarfs für ältere Menschen und seine Konsequenzen für die duale Berufsausbildung Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Kühnert Kooperationspartner: Kaiserswerther Diakonie Bearbeitungszeitraum: 1.7.2007 - 30.10.2008 Status: abgeschlossen Ergebnisse und Veröffentlichung: Die Ergebnisse liegen als unveröffentlichter Abschlussbericht dem auftraggebenden Ministerium vor. Projektbeschreibung Im Zusammenhang mit dem steigenden Betreuungsbedarf älterer Menschen, die noch in der eigenen Häuslichkeit, leben wird die Beantwortung der Frage, wer diese Betreuungsaufgaben im vorpflegerischen Bereich übernehmen kann, immer drängender. Das in Kooperation mit der Kaiserswerther Diakonie durchgeführte Forschungsprojekt zielt auf die Ermittlung des bestehenden und zukünftigen häuslichen Betreuungsbedarfs und die damit verbundenen Qualifikationsanforderungen an die dort Beschäftigten ab. Des weiteren sollte anhand einer Analyse derzeit in Deutschland bestehender Qualifizierungsangebote für dieses Arbeitsfeld eine Einschätzung vorgenommen werden, inwieweit diese Angebote ausreichend sind und ob die Einführung einer neuen Berufsausbildung für das Feld der häuslichen Betreuung und dessen Verankerung im dualen System eine angemessene Antwort auf den ermittelten Bedarf darstellt. Hierzu wurden neben umfangreichen Literaturanalysen, der synoptischen Aufbereitung derzeitiger Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie der Prüfung der Finanzierungsgrundlagen für derartige Unterstützungsleistungen auch Experteninterviews durchgeführt und Empfehlungen für die Konzeption von Ausbildungsgängen abgegeben. 8. Qualitative Evaluation von In-house-Weiterbildungen zur Konzept- und Kompetenzentwicklung multiprofessioneller Teams und ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in stationären Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Demenz Auftraggeber: Bundesministerium für Gesundheit Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Kühnert, Prof. Dr. Birgit Panke-Kochinke Kooperationspartner: Kaiserswerther Diakonie Bearbeitungszeitraum: 1.4.2008 - 28.2.2010 Status: in Bearbeitung Ergebnisse und Veröffentlichung: bislang keine Projektbeschreibung Das im Rahmen des Programmschwerpunktes „Leuchtturm“ des Bundesministeriums für Gesundheit beantragte und bewilligte Projekt wird als Kooperationsprojekt mit der Kaiserswerther Diakonie bearbeitet. Das Friederike-Fliedner-Institut übernimmt dabei den Aufgabenschwerpunkt der wissenschaftlichen Begleitung einer in drei stationären Einrichtungen durchgeführten professions- und hierarchieübergreifenden Inhouse-Weiterbildung. Das Ziel der Begleitforschung besteht in der Ermittlung der Wirksamkeit der Weiterbildung im Hinblick auf eine Verbesserung der Lebensqualität für demenzkranke Bewohner und einen Kompetenzzuwachs der Beschäftigten im Umgang mit demenziell erkrankten Bewohnern. Die mit der Weiterbildung angestrebten Verhaltens- und Einstellungsänderungen werden zum einen anhand der Auswertung qualitativer Gruppendiskussionen mit den Teilnehmenden der Weiterbildung erfasst. Darüber hinaus sollen auch anhand der Einschätzungen von Angehörigen und der Auswertung ausgewählter patientenbezogener Parameter mögliche Veränderungen in der Lebensqualität demenzkranker Heimbewohner ermittelt werden. II Forschungsschwerpunkt Forschung und Beratung im Bereich von Pflege und der Pflegeprozessgestaltung 1. Durchführung einer Literaturrecherche als Vorstudie zur Erstellung eines Projektantrags zur Durchführung von Wirksamkeitsuntersuchungen zur Pflegeprozessgestaltung in Pflegeeinrichtungen Auftraggeber: Eigenprojekt FFI Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Kühnert Kooperationspartner: Kaiserswerther Diakonie Bearbeitungszeitraum: November 2002 bis März 2003 Status: abgeschlossen Ergebnisse und Veröffentlichung: Die Literaturquellen und eine zusammenfassende Auswertung der Literaturrecherche liegen als interner Forschungsbericht vor. Projektbeschreibung Das Projekt umfasste die Durchführung einer international angelegten Literaturrecherche zu Studien, die die Erfassung der Wirksamkeit der Arbeit nach der Methode des Pflegeprozesses zum Gegenstand haben verbunden mit der Zielsetzung die Informationsgrundlagen für die Konzeption eines eigenen Forschungsvorhabens des FFI zu dieser Thematik bereitzustellen. 2. Projekt zur wissenschaftlichen Begleitung des Einsatzes von Ehrenamtlichen im Rahmen häuslicher Betreuungsdienste für Demenzkranke Auftraggeber: Deutsches Rotes Kreuz Bochum Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Henke Bearbeitungszeitraum: September 2002 bis September 2004
Status: abgeschlossen Ergebnisse und Veröffentlichung: Die Ergebnisse liegen als Abschlussbericht dem Auftraggeber vor. Projektbeschreibung Das Projekt umfasst die wissenschaftliche Begleitung des Aufbaus eines ehrenamtlichen häuslichen Betreuungsdienstes für demenzerkrankte ältere Menschen und ihre pflegenden Angehörigen in Bochum sowie die Entwicklung eines Qualifizierungskonzeptes für die ehrenamtlichen Betreuer. Hierzu wurden Interviews mit pflegenden Angehörigen und mit ehrenamtlich Tätigen zu ihren Erfahrungen und Unterstützungsbedarfen durchgeführt, und für die Erarbeitung des Schulungskonzeptes genutzt. 3. Beteiligung am EU-Projekt „Eurofamcare“ zur Untersuchung der Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten pflegender Angehöriger Auftraggeber: Institut für Medizinsoziologie Hamburg
Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Kühnert
Bearbeitungszeitraum: Oktober 2003 bis März 2004 Status: abgeschlossen Ergebnisse und Veröffentlichung: Die Interviewprotokolle wurden dem für die Steuerung des Teilprojektes Deutschland zuständigen Institut für Medizinsoziologie in Hamburg vorgelegt, das die weitere Gesamtauswertung übernimmt. Projektbeschreibung Das Projekt ist ein Teilprojekt einer Europäischen Vergleichsstudie, bei der in acht europäischen Ländern die Situation pflegender Angehöriger in unterschiedlichen städtischen und ländlichen Regionen erhoben und hinsichtlich bestehender Belastungen und Entlastungsmöglichkeiten miteinander verglichen wurden. Der vom FFI übernommene Projektteil bezog sich auf die Durchführung von Interviews mit pflegenden Angehörigen in einem der fünf für Deutschland vorgesehenen Projektstandorte. 4. Durchführung der wissenschaftliche Begleitung im Rahmen des Projektes „Aufbau eines Hilfe-Netzwerkes mit Schwerpunkt der Nachtbetreuung und eines Qualifizierungs- Zentrums Demenz Auftraggeber: DRK Bochum Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Henke Bearbeitungszeitraum: Oktober 2005 - März 2006 Status: abgeschlossen Ergebnisse und Veröffentlichung: Die Ergebnisse liegen dem Auftraggeber als Projektbericht vor. Projektbeschreibung Im Rahmen eines Modellvorhabens erprobt das DRK-Bochum die Einrichtung eines Nacht-Cafes für demenzerkrankte ältere Menschen, die in ihrer Häuslichkeit von ihren Angehörigen versorgt werden. Die Erfassung der Inanspruchnahme und der Akzeptanz dieses Angebotes sowie mögliche Barrieren für eine Inanspruchnahme sollen durch Befragungen von Angehörigen erfasst und in die Weiterentwicklung des Betreuungsangebotes aufgenommen werden. III weitere Forschungsvorhaben . Projekt „§44 SGB IX - Selbstbehauptung für behinderte Mädchen und Frauen“ in Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportbund Auftraggeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Projektleitung: Prof. Dr. Theresia Degener, Prof. Dr. Sabine Kühnert Kooperationspartner: Deutscher Behindertensportverband Bearbeitungszeitraum: Oktober 2003 bis Dezember 2006 Status: abgeschlossen Ergebnisse und Veröffentlichung: Der Abschlussbericht kann als Download über die Homepage der Evangelischen Fachhochschule runtergeladen werden. Projektbeschreibung: Im Zusammenhang mit der Novellierung des SGB IX wurden in §44 als neue Leistung die Finanzierung von Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins für behinderte Mädchen und Frauen verankert. Für diese Leistung gibt es bislang noch keine Vorgaben, wie diese Übungen zu gestalten sind. Der Gegenstand des Projektes besteht deshalb in der Erarbeitung eines Curriculums für diese Übungen, dessen Erprobung und Evaluation bei ausgewählten Gruppen von Frauen mit Behinderungen sowie der Erarbeitung eines Curriculums für die Leiter dieser Übungen. Mithilfe der Evaluation der sich aus dem offenen Curriculum sich ergebenden Übungen sollen die Auswirkungen dieser Übungen auf die Befindlichkeit und das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen erfasst werden. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportbund durchgeführt und von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. |
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