Kaiserswerther Diakonie
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Unsere Arbeitsbereiche
Aus- und Weiterbildung
Theodor-Fliedner-Internat
Schulische Förderung

Alle unsere Schülerinnen und Schüler besuchen öffentliche Schulen der Umgebung. Im Einzelnen arbeiten wir besonders mit dem Theodor-Fliedner-Gymnasium und dem Leibniz-Gymnasium zusammen sowie mit der Agnes-Miegel-Realschule, der Realschule In der Lohe und schließlich mit der Kartause-Hain-Hauptschule.

1. Generelles
Wir verstehen uns als Bildungseinrichtung und streben mit allen unseren Schülerinnen und Schülern den, mit Qualifikationsvermerk versehenen, Abschluss der Klasse 10, beziehungsweise das Abitur an. Dieses Ziel wird auch nahezu immer erreicht. Dafür ist es jedoch unerlässlich, mit den kooperierenden Schulen eng zusammen zu arbeiten. Wir sind im regelmäßigen persönlichen Kontakt mit den Lehrern, insbesondere mit den Klassenlehrern und Stufenleitern. Denn wir beobachten ständig die Leistungsentwicklung der uns anvertrauten Jugendlichen. Mit den Eltern teilen wir uns die Besuche während der Elternsprechtage auf und bei Bedarf erhalten wir Zugang zu den Konferenzen. Dem reibungslosen Ablauf des Schulalltags gilt unser besonderes Bemühen.

2. Die Hausaufgaben
An den Nachmittagen hat jede Schülerin und jeder Schüler ihre bzw. seine feste Hausaufgabengruppe.  Die Teilnahme ist während der Jahrgangsstufen 5 bis 10 Pflicht. Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe werden individuelle Regelungen getroffen, weil sie oftmals am Nachmittag noch im Schulunterricht sind.
In der Hausaufgabengruppe werden grundsätzlich alle Hausaufgaben erledigt, die am aktuellen Tag aufgegeben worden sind. Zur Zeit gibt es acht Gruppen , mit jeweils sechs jugendlichen Teilnehmern und zwei Erwachsenen, die sie begleiten und ihnen Hilfestellung bieten. Die Hausaufgabengruppen bleiben geöffnet, bis jeder Schüler mit seinen gesamten Hausaufgaben fertig ist.

3. Die Einzelförderung
Zusätzlich zur Hausaufgabengruppe nimmt etwa ein Viertel unserer Schülerschaft Einzelfördermaßnahmen wahr, um Lücken gezielt aufzuarbeiten. Ab 16.00 Uhr arbeiten ausgewählte Fachkräfte stundenweise in unserer Einrichtung. Es handelt sich um Studienrätinnen, Muttersprachler und Studenten. Sie erteilen Einzelunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch und Latein.
Ganz besonders glücklich sind wir über fünf ehrenamtlich tätige Damen und Herren. Auch bei ihnen handelt es sich zumeist um pensionierte Lehrerinnen. Sie üben mit einzelnen, zumeist ausländischen Schülerinnen und Schülern die korrekte Anwendung der deutschen Sprache in Wort und Schrift.

4. Die Arbeitshaltung
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der schulischen Förderung ist die Hilfe bei der Entwicklung einer Arbeitshaltung. Nach unserem Verständnis ist in Schulbesuch und schulischen Verpflichtungen die fundamentale Aufgabe enthalten, das Leben zu strukturieren.  Indem wir die Schule ins Zentrum rücken, lassen sich das Leben und der Alltag sinnvoll planen und gestalten. Auch das will gelernt werden. Der ökonomischer Umgang mit Zeit, eine realistische  Einschätzung des Arbeitsumfangs, die Erledigung der Arbeiten unter den Aspekten Gründlichkeit und Vollständigkeit, das Trainieren einer leserlichen Handschrift  und eine saubere Heftführung sind nur einige Dinge, die wir mit unseren Schülerinnen und Schülern einüben. Denn wir sind davon überzeugt, dass die Gewinnung einer Arbeitshaltung eine unerlässliche Voraussetzung darstellt für die spätere Berufstätigkeit und für die Anforderungen in der Welt der Erwachsenen.

 

Musikunterricht
Förderunterricht