Mit dem Kaiserswerther Mutterhaus beginnt die Geschichte der Mutterhausdiakonie.
Als es 1836 von Theodor und Friederike Fliedner gegründet wurde, um den drängenden sozialen Problemen des Industriezeitalters, insbesondere in der Gefangenenfürsorge, der Erziehung und Bildung von Kindern und der Pflege von Alten und Kranken, zu begegnen, war es weltweit das erste Mutterhaus.
Theodor Fliedner eröffnete damit unverheirateten, unausgebildeten, nicht erwerbstätigen und daher ohne Perspektive lebenden Frauen eine geistliche Grundlage, Ausbildung und Beruf und die Möglichkeit, in der Gemeinschaft des Mutterhauses bzw. einer diakonischen Einrichtung zu leben.
Die Kaiserswerther Schwesternschaft versteht sich als Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft von Frauen, die in kirchlich-sozialen Berufen arbeiten bzw. gearbeitet haben. Sie verbindet das Wissen um ihren diakonischen Auftrag in der Welt und das Bedürfnis, sich in ihrem Denken und Handeln zu unterstützen, geistlich zu stärken und sich gemeinsam weiter zu entwickeln.
Nach einer grundlegenden Sanierung beherbergt das Mutterhaus seit Oktober 2002 ein modernes Hotel und Tagungszentrum. "Das MutterHaus", so der neue Name, bietet seinen Gästen ein unverwechselbares Flair.
Mehr zur Geschichte der Kaiserswerther Diakonie erfahren Sie bei der Fliedner Kulturstiftung. Tel. 0211.56673773
Zeitleiste
Geschichte reduziert sich nicht auf bloße Daten und Fakten, doch diese geben einen äußeren Rahmen, quasi ein Gerüst der Orientierung. Bei der nachfolgenden Zeitleiste sind nicht alle Daten zur Geschichte der Kaiserswerther Diakonie aufgenommen worden. Es handelt sich vielmehr um eine nach Jahreszahlen organisierte Übersicht, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann, die sich gleichwohl bemüht, wichtige Punkte in der Geschichte der heutigen Kaiserswerther Diakonie fest zu halten. Weiter zur Zeitleiste